Blockprakitka in den Klassen 8 und 9

Konzeptionelles zu den Praktika

 

In Klasse 8 wird ein dreiwöchiges Praktikum und in Klasse 9 ein vierwöchiges Praktikum durchgeführt, dabei ist eine enge Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Praktikums durch den/die Klassenlehrer/in bzw. durch Fachlehrer gewährleistet.

Zielsetzungen 

Abgleich der Schülererwartungen mit der Berufsrealität

Erproben der eigenen praktischen Fähigkeiten

Einordnen in die Sozialstruktur des Betriebes

Unterstützung beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen (insbesondere persönliche und soziale Kompetenz s. Kriterienkatalog)

Praktikumsbetriebe

Für die Auswahl der Betriebe ist es wichtig, dass diese Betriebe tatsächlich ausbilden, denn hier sind dann bereits Kompetenzen zur Betreuung der Praktikanten vorhanden. Orientierung an tatsächlichen Ausbildungsberufen, insbesondere an den Ausbildungsgängen der überbetrieblichen Ausbildungsorte (Treysa, Bad Arolsen, Karben).

Für die Zukunft möchten wir Betriebe als längerfristige Kooperationspartner werben.

Durch regelmäßige Präsenz des Lehrers während der Praktikumszeiten, aber auch durch Betriebsbesichtigungen vor und nach den Praktika kann die Kooperation gefördert werden.

Praktikumsmappe

Während des Praktikums bearbeiten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben, die der Erkundung des Betriebes dienen und Kenntnisse des Unfallschutzes vertiefen. Außerdem erstellen sie Wochenberichte über ihre gemachten Erfahrungen und Tätigkeiten. Für Hilfen und Kontrollen des individuellen Praktikumsverlaufs steht neben dem Betreuer / der Betreuerin der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin zur Verfügung.

Ein gemeinsames Treffen in der Schule nach der ersten Hälfte des Praktikums zur Besprechung von Problemen und zum Erfahrungsaustausch kann durchgeführt werden. Empfehlenswert ist ein Treffen in einem Praktikumsbetrieb.

Praktikumsbeurteilung

Für die Beurteilung des Fortschritts der Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Blockpraktika sind Praktikumsbeurteilungen hilfreich, die einen Überblick über personelle, soziale Kompetenzen und Sachkompetenz des Schülers/der Schülerin geben und das Abschlussgespräch gliedern.

Dazu liegen ab dem Schuljahr 2004/2005 Beurteilungsbögen für Betreuer, Lehrer und Schüler zur Erprobung vor (s. Anhang).