AGs

Die AGs werden an unserer Schule Dienstags, Mittwochs und Donnerstags am Nachmittag im Wahlplflichtbereich angeboten.

AG "Jung trifft Alt - Alt trifft Jung"

Allgemeine Projektbeschreibung - AG „Jung trifft Alt - Alt trifft Jung“

 

Innerhalb des Gesamtkonzeptes „Fit fürs Leben“, welches aus drei Modulen besteht, wurde in Kooperation mit dem Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) Marburg in den Hauptstufenklassen an der Landgräfin-Elisabeth-Schule Stadtallendorf, einer Förderschule für Lern- und Erziehungshilfe, das Modul „Erwachsen sein, was heißt das?“ angeboten. Im Rahmen dieses Moduls wurden Besuche im Altenheim und der Kontakt zu alten Menschen fest etabliert. Aus diesem Modul heraus entwickelte sich eine feste Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel „Jung trifft Alt- Alt trifft Jung“, die im Rahmen des Nachmittags-Angebot an der Landgräfin-Elisabeth-Schule (LES) in Kooperation mit dem AWO- Altenzentrum in Stadtallendorf seit Februar 2005 stattfindet.

 

 

ag jung trifft alt gruppe

Rahmenbedingungen und Inhalte

 

Die AG findet immer mittwochs von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Zur Zeit nehmen daran neun SchülerInnen teil. Dabei übernehmen jeweils zwei SchülerInnen gemeinsam eine Patenschaft für eine/n Bewohner/in. Außerdem besteht für zwei Jugendliche die Möglichkeit im Rahmen der ergotherapeutischen Angebote wie z.B. in der Handwerksgruppe mit zu arbeiten. Diese Option ist vor allem für solche SchülerInnen und auch BewohnerInnen gedacht, die Schwierigkeiten im direkten Kontakt zu einer Person haben und in Gruppen ungezwungener agieren können. Schwerpunkte der AG sind Besuche der Jugendlichen bei ihren jeweiligen Paten-SeniorInnen um gemeinsam mit Ihnen die Nachmittagszeit zu gestalten. Die SchülerInnen helfen dabei im Alltag, übernehmen Einkäufe, begleiten die SeniorInnen bei Spaziergängen, machen gemeinsame Spiele oder lesen vor.

Während dieser Zeit ist die AG-Leitung (Petra Habermann, Förderschullehrerin sowie Frau Speth, pädagogische Leiterin AWO)im Altenheim anwesend, um bei Bedarf unterstützend tätig werden zu können. Zudem erhalten die SchülerInnen auch Unterstützung, Tipps und Ratschläge von der Sozialpädagogin des Altenzentrum, der Pflegedienstleitung und der Ergotherapeutin. Zur Vor- und Nachbereitung der Besuchstermine finden regelmäßige Besprechungen statt, in welchen die Erfahrungen reflektiert werden können. Auftretende Schwierigkeiten, emotionale Prozesse und Überlegungen zu den Inhalten der Treffen haben hier ihren Raum.

Darüber hinaus gibt es inhaltliche Treffen, die bei Bedarf in Zusammenarbeit mit dem Altenheim durchgeführt werden. Zusätzlich beteiligen sich die Jugendlichen an Veranstaltungen der Institution.

Schüler und zwei alte damen

 

Ziele :

 

1. Einen generationsübergreifenden Austausch herstellen:

- Das Verständnis von alten und jungen Menschen für die jeweiligen Belange des

Anderen fördern.

- Die Berührungsängste von Jugendlichen gegenüber alten Menschen abbauen (und

umgekehrt).

- Miteinander und voneinander Lernen.

- Den alten Menschen Unterstützung im Alltag bieten.

2. Bei den TeilnehmerInnen empathische Prozesse anstoßen:

- Lernen, Empathie für die Situation anderer Menschen aufzubringen.

- Förderung der Flexibilität gegenüber den Bedürfnissen und Wünschen des

Gegenübers.

- Stärkung von Schlüsselqualifikationen, insbesondere: Zuhören, Ausreden lassen und

Verantwortungsübernahme.

- Das Reflexionsverhalten von Jugendlichen fördern.

3. Eine berufliche Orientierung ermöglichen:

- Einblick in die Institution und ihre Rahmenbedingungen erhalten.

- Die Möglichkeit haben, sich im Kontakt und Umgang mit alten Menschen

auszuprobieren.

- Kenntnis über den Beruf des Altenpflegers/ der Altenpflegerin bzw. des Alten-

pflegehelfers / der Altenpflegehelferin erlangen.

 

schülerin plus alte dame

 

 

Für mehr Bilder siehe Fotos

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AG - Schwimmen